Senden. Der Posaunenchor der ev. Kirchengemeinde Senden hat eine lange Tradition. Vor knapp 72 Jahren wurde er gegründet. Jetzt fehlt es an Jungbläsern und Jungbläserinnen, vor allem an Trompetern. Die Anfangsbedingungen sind günstig, es werden oft die Musikinstrumente gestellt, und es kümmert sich jemand um die Ausbildung der Neulinge. Wer also bei Gottesdiensten, kürzlich bei der Jubiläumsfeier des Laurentiuschores oder beim ersten Sendener Klangfest am Schloss den Posaunenchor gehört hat und Lust bekommen hat mitzumachen, der kann sich einfach bei der Probe montags ab 20 Uhr in der Friedenskirche an der Steverstraße einfinden, im Gemeindebüro anrufen (Tel. 8360) oder sich auf der Homepage (als Kommentar) schriftlich melden. Jede und jeder ist willkommen, die Konfession spielt keine Rolle. www.posaunenchor-senden.de

Was ist ein Posaunenchor genau? Und was in Senden?
Posaunenchöre haben eine lange Tradition, eigentlich eine evangelische seit dem 19. Jahrhundert. Inzwischen kann man sie aber fast schon ökumenisch nennen, der Sendener Posaunenchor hat etliche Katholiken in seinen Reihen, und er spielt gerne auch in katholischen Messen oder bei Konzerten und Festen in der katholischen Kirche.
Auch der Posaunenchor der ev. Kirchengemeinde Senden hat schon eine relativ lange Tradition. Während die evangelische Gemeinde gerade den 50. Geburtstag als eigenständige Kirchengemeinde feiert, gibt es den Posaunenchor Senden schon fast 72 Jahre lang. Er wurde gegründet, als nach dem 2. Weltkrieg evangelische Flüchtlinge nach Senden kamen und sich bald schon ihre kleine Friedenskapelle zur Feier ihrer Gottesdienste bauten. Als dann 1993 die ev. Friedenskirche fertig geworden war, war auch der Posaunenchor eine stattliche Bläsergruppe geworden.
Inzwischen haben es Kirchenchöre in kleineren Städten und Gemeinden nicht ganz leicht. Ältere Leute bleiben irgendwann weg, junge Menschen zieht es häufiger nach der Schulzeit in größere Städte und sind dann erst einmal auch nicht mehr vor Ort. Der Sendener Posaunenchor hat vor längerer Zeit Bläserinnen und Bläser aus Seppenrade aufgenommen, dennoch fehlt es an Jungbläsern, vor allem an Trompetern, wobei Frauen und Mädchen immer mit gemeint sind. Jede und jeder ist herzlich willkommen.
